Erfahrungen & Fallstudien - Safe and Sound Protocol
Diese Seite enthält anonymisierte Fallberichte von Klienten, die die Safe and Sound Protocol (SSP) oder die Rest and Restore Protocol (RRP), angeleitet durch SoundTherapy und BrainArts, durchlaufen haben. Zu den acht Fällen gehören soziale Ängste, Entwicklungstrauma, ME/CFS, Long Covid, PTSD, sensorische Überempfindlichkeit bei Kindern und Familientherapie.
Die Fallstudien auf dieser Seite vermitteln ein zuverlässiges Bild von der Bandbreite der Situationen, in denen das Safe and Sound Protocol-Verfahren effektiv eingesetzt wurde. Jeder Klient erhielt einen persönlichen, auf dem schriftlichen Erstgespräch basierenden Hörplan – kein Standardprotokoll, sondern eine maßgeschneiderte Lösung, die auf die individuellen Beschwerden, die Empfindlichkeit und die Belastbarkeit des Nervensystems abgestimmt ist.
Die Beratung wurde eingerichtet von William Bolle (zertifizierter SSP-Therapeut, SoundTherapy) in Zusammenarbeit mit Shahera el Katib (GZ-Psychologe, Psychologiepraxis BrainArts). Die wissenschaftliche Grundlage ist die Die Polyvagal-Theorie von Dr. Stephen Porges, bei dem gefilterte Vokalmusik die Mittelohrmuskulatur und das Gehör trainiert. Vagusnerv stimuliert - das Regulierungssystem des autonomen Nervensystems.
Fallstudien – Safe & Sound Protocol & RRP
Erfahrungsberichte von Klienten, die von SoundTherapy, einem Teil der Psychologiepraxis BrainArts, betreut wurden
Fallstudie 01
Von der Sozialangst zur Verbindung
Junge Frau | Soziale Angststörung | SSP Core & Balance
Hintergrund & Beschwerde Präsentation
Nina (fiktiver Name) ist eine Frau in ihren frühen Zwanzigern, die als Angestellte in einem großen Büro in einer niederländischen Stadt arbeitet. Sie kontaktierte SoundTherapy über die Website der Psychologiepraxis BrainArts, nachdem sie jahrelang mit schweren sozialen Angstsymptomen herumgelaufen war, die ihr tägliches Leben erheblich beeinträchtigt hatten.
Ihre Beschwerden traten bereits in der frühen Jugend auf und hatten sich nach und nach auf fast alle sozialen Situationen ausgeweitet. Bei der ersten Kontaktaufnahme beschrieb Nina die folgenden Hauptbeschwerden:
- Starke körperliche Stressreaktionen in sozialer Umgebung (schwitzige Hände, Hitzewallungen, unangenehmes Gefühl im Unterleib)
- Angst davor, von anderen an öffentlichen Orten beurteilt oder beobachtet zu werden
- Vermeidungsverhalten in Menschenmengen, öffentlichen Verkehrsmitteln, Restaurants und Büroumgebungen
- Schwierigkeiten, spontan Kontakt aufzunehmen oder ein Gespräch zu beginnen
- Erwartungsangst vor sozialen Situationen
- Erhöhte Wachsamkeit und Aufmerksamkeit in Gegenwart von anderen
Bei der Arbeit mied Nina die Gänge und arbeitete so oft wie möglich in einer ruhigen Ecke. Situationen, in denen sie jemandem begegnete, der ihre Angst auslöste, führten zu regelrechten panikartigen körperlichen Reaktionen, die manchmal stundenlang andauerten.
Nina hatte zuvor eine herkömmliche Gesprächstherapie absolviert, die ihr zwar gewisse Erkenntnisse gebracht hatte, ihre körperlichen Stressreaktionen jedoch kaum gemildert hatte. Bei einer Online-Recherche stieß sie auf die Polyvagal-Theorie von Dr. Stephen Porges und anschließend auf SoundTherapy. “Ich habe gelesen, dass es auf das Nervensystem wirkt”, schrieb sie in ihrem Erstgespräch. “Ich habe wirklich gehofft, dass es endlich etwas geben würde, das auch in meinem Körper wirkt.”
Behandlungsteam & Kontext
Das Programm wurde von William Bolle (SSP-Therapeut, SoundTherapy) in Zusammenarbeit mit Shahera el Katib (Psychologin im Gesundheitswesen, BrainArts) begleitet. SoundTherapy ist Teil der Psychologiepraxis BrainArts, die seit 2010 tätig ist und bereits mehr als 1.200 Klienten online mit SSP und RRP betreut hat sowie Hunderte von Klienten im Rahmen anderer psychologischer Behandlungsverläufe.
Nach Erhalt des schriftlichen Erstgesprächs wurde der Hörplan individuell auf Ninas Beschwerdeprofil und ihre körperliche Empfindlichkeit abgestimmt. Angesichts des Schweregrads der sozialen Angst und der körperlichen Reaktivität entschied man sich für eine konservative Anfangsdosis.
Diagnostischer Rahmen
Auf der Grundlage des Erstgesprächs und der polyvagalen Konzeption wurde Ninas Beschwerdebild als chronisch überaktives sympathisches Nervensystem (Kampf-oder-Flucht-Aktivierung) in sozialen Situationen interpretiert. Das soziale Nervensystem – in der Polyvagaltheorie als ventrales vagales System bezeichnet – war unterdrückt, wodurch die sichere Verbindung zu anderen strukturell erschwert wurde. SSP wurde speziell entwickelt, um dieses ventrale vagale System zu trainieren und zu stärken.
Behandlungsverlauf
Aufnahme & Vorbereitung
Nina füllte den ausführlichen schriftlichen Fragebogen aus. Auf dieser Grundlage wurde beschlossen, zunächst mit SSP Connect (ungefilterte Musik) zu beginnen, um sich mit dem Programm vertraut zu machen, bevor zu SSP Core übergegangen wird. Es wurde ein Hörplan mit den folgenden grundlegenden Vereinbarungen erstellt:
| Anfangsdosis | 1 Minute pro Tag für 3 Tage |
| Kopfhörer | Over-the-Ear, ohne Geräuschunterdrückung |
| Empfohlene Aktivitäten | Stilles Sitzen, Zeichnen oder Meditation |
| Nicht empfohlen | Bewegung, Essen, Bildschirmnutzung, Gespräche |
| Konstruktion | 1 → 2 → 5 → 10 → 15 → max. 20 Minuten pro Tag |
| Maximale Zuhörzeit | 20 Minuten pro Tag |
| Überwachung | Protokollierung; Reaktionen können bis zu 24 Stunden nach der Sitzung auftreten |
Phase 1: SSP Connect (Wochen 1–2)
Nina begann mit SSP Connect. Sie empfand die Musik als angenehm und stellte fest, dass sie die klassische Variante bevorzugte. Es traten keine Nebenwirkungen auf. Sie steigerte die Hördauer schrittweise und berichtete nach der ersten Woche, dass sie sich nach dem Hören bereits “etwas ruhiger” fühlte.
Phase 2: SSP Core (Wochen 3–10)
Nach der Aktivierung von SSP Core wurde der Zeitplan wie vereinbart eingehalten. In der Anfangsphase hielt sich Nina genau an die einzelnen Schritte. Etwa in der vierten Woche beschrieb sie einen ersten bemerkenswerten Moment: Sie stand bei der Arbeit im Gang und stellte zu ihrer eigenen Überraschung fest, dass sie dabei keinerlei Anspannung verspürte. “Es war, als ob diese Angst einfach nicht da wäre.”
Besonders auffällig war eine soziale Situation während eines Konzerts. Sie traf jemanden, auf den sie normalerweise immer eine heftige körperliche Reaktion gezeigt hätte. Sie hatte eine starke Stressreaktion erwartet – doch diese blieb aus. Ihr Partner bezeichnete sie im Nachhinein als “eine andere Nina”.
Ähnliche Erfahrungen machte ich bei der Arbeit (wo ich mich ungestört durch den Raum bewegen konnte), in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Restaurants und an anderen belebten Orten. Spontane Kontakte zu knüpfen – was zuvor undenkbar war – fiel mir leichter.
Phase 3: SSP Balance (Wochen 11–16)
Nach Abschluss von “Core” wurde „Balance“ als Erhaltungsdosis aktiviert. Nina lernte, die „Balance“-Funktion als „State-Shifter“ einzusetzen: Sobald sie eine zunehmende Überreizung oder Angst wahrnahm, hörte sie 10 Minuten lang „Balance“, woraufhin sich ihr System spürbar beruhigte.
“Das ist eine große Erleichterung für mich. Ich kann mich jetzt ganz ungezwungen mit jemandem unterhalten, was ich früher nicht gewagt habe, weil ich Angst hatte, dass die Leute mich anschauen und sich ein Urteil bilden würden. Vor allem diese große soziale Angst ist also verschwunden.”
— Nina, Klientin bei SoundTherapy (anonym)Ergebnisse
- Fast vollständiger Rückgang der körperlichen Stressreaktion in sozialen Situationen
- Der Verlust der ständigen sozialen Wachsamkeit: “Das ist eine Last, die mir von den Schultern genommen wurde”
- Mühelos Kontakt zu Fremden knüpfen – etwas, das früher nicht möglich war
- Geringeres Vermeidungsverhalten im öffentlichen Raum, in öffentlichen Verkehrsmitteln und im sozialen Umfeld
- Verbesserte Fähigkeit, in herausfordernden Situationen präsent zu bleiben
- Gesteigerte innere Ruhe und Gelassenheit
Klinische Erwägung
Dieser Fall veranschaulicht die Kraft einer körperorientierten Intervention bei sozialer Angst, bei der das kognitive Verständnis (durch Gesprächstherapie) nicht ausreichte, um die somatische Angstreaktivität zu durchbrechen. Durch das Training des ventralen vagalen Systems mittels akustischer Stimulation konnten die neurozeptiven Signale der Unsicherheit in sozialen Kontexten grundlegend verändert werden. Die Veränderungen traten ohne direkte kognitive Anweisungen auf, was den Bottom-up-Effekt der Polyvagal-Theorie bestätigt.
Der Einsatz von SSP Balance als Instrument zur Selbstregulierung fügt sich in einen nachhaltigen Ansatz der autonomen Regulierung ein: Die Klientin lernt, ihr System selbst zu modulieren.
Beratung & Sicherheit
William Bolle stand während des gesamten Programms für Fragen und Anpassungen zur Verfügung. Die Überwachung erfolgte aktiv anhand eines Protokolls und regelmäßiger Kontakttermine. Es traten keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf. Die schriftliche Aufnahme, der individuell abgestimmte Hörplan und die ständige Verfügbarkeit des Betreuers waren für den sicheren Ablauf von entscheidender Bedeutung.
Fallstudie 02
Entwicklungsbedingtes Trauma aufgedeckt
Frau mittleren Alters | Entwicklungstrauma | Chronische Nackenschmerzen | SSP Core & Balance
Hintergrund & Beschwerde Präsentation
Sofie (fiktiver Name) ist eine Frau Mitte vierzig, die sich bei SoundTherapy mit einem vielschichtigen Beschwerdebild meldete, das sie bereits seit Jahrzehnten begleitete. Trotz einer umfangreichen Behandlungsgeschichte – darunter Gesprächstherapie, körperorientierte Therapie und Selbsthilfe – stellte sie keine grundlegende Besserung ihres grundlegenden Gefühls der Unsicherheit fest.
Bei der Aufnahme wurden die folgenden Beschwerden beschrieben:
- Ein chronisches, “nagendes Gefühl” der Unsicherheit: das Gefühl, dass jeden Moment etwas Schreckliches passieren könnte
- Chronische Nacken- und Schulterschmerzen (ihr gesamtes Erwachsenenleben)
- Anspannung beim Fahren
- Anhaltender innerer Aufruhr
- Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen und für sich selbst zu sorgen
- Wiederkehrende Gefühle der Erschöpfung
Sofie war der Ansicht, dass ihre Beschwerden psychischer Natur seien. Sie hatte zuvor noch nie jemandem – oder sich selbst – gesagt, dass die Probleme auch körperliche Ursachen hätten. Dieses Missverständnis hatte ihren jahrelangen Prozess der Hilfesuche maßgeblich geprägt.
Behandlungsverlauf
Phase 1: Einführung & Verbindung
Sofie begann mit SSP Connect als Einführung. Schon bald fühlte sie sich beim Zuhören wohler. In dieser Phase gab es keine besonderen Reaktionen.
Phase 2: SSP Core – Frühphase
Nach ein paar Tagen des Zuhörens beschrieb Sofie:
- “Prickeln” in den Ohren und Anspannung in den Kiefern beim Zuhören
- Zunehmende Müdigkeit nach den ersten Sitzungen
- Starke, tief sitzende Schmerzen zwischen den Schulterblättern – an einer Stelle, die sich als direkt mit einer traumatischen Erinnerung aus ihrer Kindheit verbunden herausstellte
Durch William Bolle wurde erklärt, dass körperliche Empfindungen Teil des Integrationsprozesses sein können und dass verzögerte Reaktionen normal sind. Auf Anraten nahm Sofie das Tempo zurück. Sie sagte selbst auferlegte Verpflichtungen ab und gönnte sich zum ersten Mal in ihrem Leben bewusst Ruhe.
“Ich dachte immer, meine Probleme seien psychischer Natur, aber die Erkenntnis, dass sie buchstäblich in meinem Körper sitzen, ist für mich ein Aha-Erlebnis. Mir ist nun auch klar, dass ich mir wirklich Zeit und Ruhe nehmen muss, um zu genesen, und dass ich das wirklich verdient habe.”
— Sofie, Klientin bei SoundTherapy (anonym)Phase 3: Konsolidierung und Bilanz
Nach Abschluss von Core berichtete Sofie von deutlichen Verbesserungen. Sie selbst bat um eine zweite Runde Zuhören (SSP Freely) und Balance zur Aufrechterhaltung. William Bolle empfahl eine Pause von mindestens vier Wochen, bevor er wieder mit dem Training begann.
Ergebnisse
- Deutliche Reduzierung von chronischen Nacken- und Schulterschmerzen
- Deutlich vermindertes Gefühl chronischer Unsicherheit und “nagender” Angst
- Spannung beim Fahren reduzieren
- Erste Schritte zur Selbstfürsorge und zum Setzen von Grenzen
- Tiefer Einblick in die körperlichen Wurzeln ihrer Beschwerden
- Verbesserte Tragfähigkeit und weniger Schwierigkeiten beim Ausruhen
Klinische Erwägung
Dieses Programm veranschaulicht die typische Aktivierungsphase, die bei Klienten mit Entwicklungstrauma auftreten kann: Das nun besser regulierte Nervensystem kann zuvor gespeicherte traumatische Informationen ans Licht bringen. Dies wurde nicht als Nebenwirkung betrachtet, sondern als Teil des Heilungsprozesses. Die Erkenntnis, dass Beschwerden somatisch gespeichert sind, löste bei Sofie einen Paradigmenwechsel aus, der ihre jahrelange, von Frustration geprägte Suche nach Hilfe auf den Kopf stellte.
Fallstudie 03
ME/CFS: Kleine Schritte, große Veränderungen
Frau in den Fünfzigern | ME/CFS | Komplexe Erschöpfungssymptome | SSP Core (extrem schleichender Aufbau)
Hintergrund & Beschwerde Präsentation
Irene (fiktiver Name) ist eine Frau in den 50ern, die seit mehreren Jahren an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Müdigkeitssyndrom) leidet. Als sie sich bei SoundTherapy anmeldete, war sie bereits fast ausschließlich bettlägerig, konnte kaum etwas unternehmen und hatte eine sechsmonatige Periode, in der sie sich kaum bewegen konnte, hinter sich.
Ihr Beschwerdeprofil beinhaltete:
- Extreme und schnell einsetzende Ermüdung bei körperlicher Anstrengung (Post-Exertional Malaise – PEM)
- Schlafstörungen und nicht-erholsamer Schlaf
- Kognitive Beschwerden (Hirnnebel, Konzentrationsprobleme)
- Hohe Empfindlichkeit gegenüber Reizen (Geräusche, Licht, Bewegung)
- Komorbide Trauma-Anamnese
“Jeder, der an ME/CFS leidet, sollte diese Methode kennen und anwenden! Sie ist wirklich ein echter Durchbruch.”
— Irene, Klientin bei SoundTherapy (anonym)Risikobetrachtung & Anpassungen
Bei ME/CFS besteht das Risiko einer PEM – einer Verschlimmerung der Symptome bereits nach einer minimalen Überschreitung der persönlichen Energieschwelle. Der Hörplan wurde darauf abgestimmt:
| Anfangsdosis | Manchmal nur ein paar Sekunden pro Tag (deutlich unter 1 Minute) |
| Maximale Zuhörzeit | Max. 10–12 Minuten pro Tag (selbst bestimmt, intuitiv) |
| Konstruktionsprinzip | Hören Sie auf, sobald sich erste Anzeichen zeigen, dass es “zu viel” wird |
| Band | Weich gehalten durch hohe Reizbarkeit |
| Hinzufügungen | Kombiniert mit Frequenzarbeit, Sonne und anderen sanften Modulationen |
Behandlungsverlauf
Die ersten Wochen: Vorsichtiger Start
Irene begann mit kurzen Sitzungen – manchmal dauerten diese nur wenige Minuten. Sie stellte sofort fest, dass das Hören am Abend vor dem Schlafengehen einen positiven Einfluss auf die Schlaftiefe hatte: ’Wenn ich vor dem Schlafengehen zuhöre, wirkt sich das sehr positiv auf einen tieferen Schlaf aus.“
Wochen 4–8: Schrittweiser Aufbau
Allmählich steigerte Irene die Dauer auf 10 bis 12 Minuten pro Sitzung. Sie lernte, auf ihren Körper genau zu achten: Sobald sie merkte, dass ihr Kopf “es nicht mehr aushielt”, hörte sie sofort auf. Sie beschrieb, dass sie, obwohl sie noch ans Haus gebunden war, im Vergleich zu den Millimeterschritten von früher “Quantensprünge” machte.
“Ich bin zwar immer noch ans Haus gebunden, aber im Vergleich zu früher, als es nur kleine Schritte waren, mache ich jetzt Quantensprünge. Das bringt mich wieder richtig ins Leben zurück.”
— Irene, Klientin bei SoundTherapy (anonym)Ergebnisse
- Signifikante Verbesserung der Schlafqualität und -tiefe
- Gesteigerte Energie (von fast vollständig bettlägerig zu vorsichtig aktiv)
- Verbesserte kognitive Funktionen (weniger Gehirnnebel)
- Verbesserte sensorische Verarbeitung: weniger extreme Reaktionen auf äußere Reize
- Wachsende Selbstwahrnehmung der eigenen Energie- und Stressschwellen
Klinische Erwägung
ME/CFS wird zunehmend als eine Erkrankung verstanden, bei der eine Dysregulation des autonomen Nervensystems eine zentrale Rolle spielt. Das SSP-Verfahren bietet durch akustische Stimulation des Nervus vagus und des ventralen Vagus-Systems einen körperorientierten Ansatz, der nicht von kognitiver oder körperlicher Anstrengung abhängt – was für diese Zielgruppe von entscheidender Bedeutung ist. “Langsam vorgehen bedeutet schneller genesen” gilt nirgendwo so wörtlich wie bei ME/CFS.
Fallstudie 04
Ein blühendes Kind
Kind (7 Jahre) | Sensorische Überempfindlichkeit | Aufmerksamkeit & Verhaltenssymptome | SSP Connect & Core
Hintergrund & Anmeldung
Luca (fiktiver Name) ist ein siebenjähriges Kind, das von seinen Eltern bei SoundTherapy angemeldet wurde. Die Eltern hatten sich für das SSP-Programm entschieden, nachdem herkömmliche Maßnahmen – Logopädie, Ergotherapie und Beobachtung – kaum konkrete Fortschritte gebracht hatten.
Bei der Anmeldung schilderten die Eltern die folgenden Beschwerden:
- Extreme Angst und Zurückhaltung bei neuen Verhaltensweisen (Rutschen, Schaukeln, Krabbeln)
- Hohe sensorische Überempfindlichkeit gegenüber Berührungen und Geräuschen
- Schlafprobleme
- Magenbeschwerden
- Schwierigkeiten bei der Konzentration und Aufmerksamkeitssteuerung
- Begrenztes spontanes Spiel und zurückgezogenes Verhalten
Behandlungsverlauf
Woche 2–4: Erste spürbare Veränderungen
Innerhalb von nur zwei Wochen nach Beginn des Zuhörens berichteten die Eltern von bemerkenswerten Verhaltensänderungen. Luca begann, freiwillig auf die Rutsche zu gehen, auf die Kletterschaukel zu klettern und seine ersten Schritte im spontanen Spiel zu machen.
Woche 4–6: Durchbruch – “ein ganz anderes Kind”
Nach vier Wochen war die Veränderung so deutlich sichtbar, dass sogar die Ergotherapeutin – die zuvor noch nichts von SSP gewusst hatte – überrascht reagierte. Sie beschrieb Lucas Verhaltensänderung als “schwarz und weiß”.”
“Nach vier Wochen war er ein ganz anderes Kind. Er fing an zu spielen, zu klettern, sich mit Freunden auf dem Spielplatz zu unterhalten, Rutschen hinunterzurutschen und bat sogar um Umarmungen. Die Ergotherapeutin ist so begeistert von seinen Fortschritten, dass sie mehr über SSP erfahren möchte!”
— Manon, Mutter von Luca (anonym)Feedback von der Schule
“Nach einer Weile fiel auf, dass er ohne die leichte Anspannung darüber, was dieser Tag wohl wieder bringen würde, das Klassenzimmer betrat. Es gelang ihm immer besser, sich auf die Arbeit zu konzentrieren und seine Aufmerksamkeit darauf zu richten. Wo es zuvor eine Herausforderung war, die Aufgaben zu erledigen, gelang es ihm nun. Dadurch wuchs sein Selbstvertrauen, und sein Schultag verlief ruhiger. Auch seine Motorik wurde geschmeidiger.”
— Lucas Lehrer (anonym)Ergebnisse
- Dramatischer Rückgang von Bewegungsangst und Vermeidung von körperlichen Aktivitäten
- Stark verbesserte Toleranz gegenüber sensorischen Reizen (Geräusche, Berührung)
- Bessere Konzentration und Aufmerksamkeitsregulierung in der Schule
- Verbesserter Schlaf
- Erhöhtes soziales Engagement (mehr spielen, Kontakte knüpfen)
- Spontan Zuneigung ausdrücken (nach Umarmungen fragen)
- Geschmeidigere motorische Fähigkeiten
Klinische Erwägung
Bei Kindern mit sensorischer Überempfindlichkeit und Verhaltenssymptomen befindet sich das autonome Nervensystem oft in einem chronischen Alarmzustand. SSP, das von Dr. Stephen Porges speziell für Kinder mit Autismus und sensorischen Problemen entwickelt wurde, liefert einen akustischen Input, der die Neurowahrnehmung von Sicherheit neu kalibriert. Dies führt zu einer kaskadenartigen Verbesserung der Funktionen: von der sensorischen Toleranz über die Aufmerksamkeit bis hin zum sozialen Engagement.
Die Tatsache, dass Lucas Veränderungen sowohl von den Eltern als auch vom Ergotherapeuten und vom Lehrer – also von Personen, die nichts von dem Protokoll wussten – wahrgenommen wurden, untermauert die ökologische Validität der Ergebnisse.
Fallstudie 05
Rückkehr nach Long Covid
Frau in den späten Vierzigern | Langes Covid | Ermüdungsbeschwerden | Reizverarbeitungsprobleme | SSP Core
Hintergrund & Beschwerde Präsentation
Nathalie (fiktiver Name) ist eine Frau in den späten Vierzigern, die sich nach mehr als vier Jahren Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Long Covid an die SoundTherapy wandte. Zu ihren Symptomen gehörten starke Müdigkeit, Überreizung bei minimaler Anstrengung, Schlafprobleme, Gehirnnebel und Geräuschempfindlichkeit.
Herangehensweise: Start über Freisprecheinrichtung
Angesichts ihrer extremen Reizempfindlichkeit wurde das Programm äußerst behutsam gestaltet:
| Startvariante | SSP Core über Lautsprecher (ohne Kopfhörer) |
| Anfangsdosis | 1 Minute pro Tag, langsam steigernd |
| Maximale Hördauer Phase 1 | 15 Minuten über Lautsprecher |
| Nach dem Kern | SSP Balance: 10 min/Tag über Lautsprecher (4 Wochen) |
Behandlungsverlauf
Nach ein paar Wochen des Zuhörens beschrieb Nathalie eine erste, spürbare Veränderung: Ihre Energie verbesserte sich. Nach vier Jahren Arbeitsunfähigkeit bereitete sie sich darauf vor, wieder in einem Büro in Teilzeit zu arbeiten.
“Ich glaube, ich bin endlich auf dem Weg der Besserung. Ich habe Energie – ich bin zwar noch schwach, aber die Energie ist da –, und selbst wenn ich etwas unternehme, fühle ich mich am nächsten Tag gut.”
— Nathalie, Klientin bei SoundTherapy (anonym)Eine zweite Klientin mit einem ähnlichen Long-Covid-Profil beschrieb ihre Erfahrungen nach einer Wiederholung von Core:
“Ich komme schon wieder besser mit Reizen zurecht, und auch meine Energie nimmt langsam wieder zu. Ich spüre die Veränderung in meinem Körper. Vielen herzlichen Dank für Ihre Begleitung, die ich als sehr angenehm empfunden habe.”
— Anonymer Patient mit Long-Covid, SoundTherapyErgebnisse
- Verbesserte Energiewerte nach Jahren der fast vollständigen Behinderung
- Erhöhte Reiztoleranz
- Verbesserte Schlafqualität
- Rückkehr zur Teilzeitbeschäftigung (Teilzeitbüro) nach 4 Jahren
- Verringerung von Gehirnnebel und verbesserte Konzentration
Klinische Erwägung
Long Covid wird von einer wachsenden Gruppe von Forschern als eine Erkrankung konzeptualisiert, bei der der Nervus vagus nach der Infektion eine Funktionsstörung entwickelt hat. SSP bietet eine nicht-invasive akustische Stimulation dieses Systems. Die Entscheidung, zunächst mit einem Lautsprecher statt mit Kopfhörern zu beginnen, ist für Long-Covid-Patienten oft von entscheidender Bedeutung: Die Lautstärke der Kopfhörer kann ein überreiztes Nervensystem zu stark anregen.
Fallstudie 06
Aus dem Stillstand – zurück ins Leben
Frau Anfang dreißig | Komplexes Trauma/PTSD | Dissoziation | Dorsal Shutdown | SSP Core & Balance
Hintergrund & Beschwerde Präsentation
Eva (fiktiver Name) ist eine Frau Anfang dreißig mit einer Vorgeschichte komplexer Traumata und einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Sie wandte sich an SoundTherapy, nachdem sie bereits umfangreiche Versuche zur Genesung mittels EMDR, kognitiver Verhaltenstherapie und anderer Behandlungsmethoden unternommen hatte. Eva beschrieb sich selbst als jemanden, der sich “die meiste Zeit im dorsalen Shutdown” befindet – einem Zustand des tiefen Rückzugs, der charakteristisch für die Reaktion des Nervensystems auf eine unüberwindbare Bedrohung ist.
- Chronische Dissoziation: “wie ein Zombie”, losgelöst vom Körper, benommen
- Häufige dorsale vagale Abschaltung: eingefrorener Zustand, sehr geringe Energie
- Schlafprobleme und wiederkehrende Angstzustände
- Probleme, Maßnahmen zu ergreifen und tägliche Aufgaben auszuführen
Ergebnisse nach der ersten Runde
Nach Abschluss der ersten Core-Runde verfasste Eva einen ausführlichen Rückblick. Sie beschrieb sich selbst als präsenter und mit einer wachsenden Fähigkeit, sich auf die EMDR-Verarbeitung einzulassen – etwas, das ihr zuvor unmöglich erschienen war.
“Mir ist aufgefallen, dass ich präsenter bin, mich weniger distanziere und weniger wie ein Zombie wirke als zuvor. Außerdem bin ich organisierter und habe klarere Gedanken, kann meine Denkmuster besser erkennen und verstehen, neige eher dazu, Probleme anzugehen und zu lösen, bin etwas selbstbewusster und ein klein wenig weniger zurückgezogen als vor drei Monaten.”
— Eva, Klientin bei SoundTherapy (anonym, mit Einwilligung wiedergegeben)Ergebnisse
- Deutlicher Rückgang von Dissoziation und dem “Zombie-Zustand”
- Verbesserte kognitive Klarheit und Selbsterkenntnis
- Wachsende Handlungs- und Organisationsfähigkeit
- Mehr im Körper vorhanden
- Besserer Zugang zu emotionalem Material – ohne dabei überfordert zu werden
- Erhöhte Bereitschaft zur weiteren Traumaverarbeitung (EMDR)
Klinische Erwägung
Ein dorsaler vagaler Shutdown ist ein Zustand, der allein mit kognitiven Interventionen nur schwer zu erreichen ist: Das Nervensystem ist “zu tief” zurückgezogen, um kognitive Regulationsstrategien aufnehmen zu können. SSP bietet einen direkten akustischen Zugang, der diesen Zustand durchbrechen kann. Indem ich Eva dies erklärte, konnte sie die anfängliche Phase des Unbehagens überstehen, ohne vorzeitig abzubrechen – ein entscheidendes Element der Begleitung bei dieser Art von Klienten.
Fallstudie 07
RRP und der Weg zur inneren Sicherheit
Mann in den späten Dreißigern | Bindungs- und Entwicklungstrauma | Schlaf- und Verdauungsbeschwerden | RRP (Rest & Restore Protocol)
Hintergrund & Beschwerde Präsentation
Stefan (fiktiver Name) ist ein Mann Ende dreißig, der in Vollzeit arbeitet und neben seiner Arbeit wöchentliche Traumatherapiesitzungen besucht, um Bindungs- und frühkindliche Entwicklungstraumata zu verarbeiten. Frühere Behandlungsansätze – Brainspotting, TRE und IFS – zeigten kaum Wirkung oder waren für ihn stets zu überwältigend. Stefan wechselte zum RRP (Rest and Restore Protocol) von Unyte iLs, einem von Anthony Gorry und Dr. Stephen Porges entwickelten Protokoll, das speziell auf die Wiederherstellung des physiologischen Ruhezustands und des inneren Sicherheitsgefühls ausgerichtet ist.
Sein Muster an Beschwerden:
- Schlafprobleme: mehrfaches Aufwachen pro Nacht
- Verdauungsbeschwerden und Darmprobleme
- Chronische Wachsamkeit und Stress
- Dissoziation und flacher Affekt in bestimmten Bereichen des Lebens
Behandlungsverlauf - 4-monatige Iteration
Über einen Zeitraum von vier Monaten steigerte Stefan die Dauer pro Trainingseinheit von 30 Sekunden auf 5 Minuten bei Stufe 2, mit einem Ruhetag pro Trainingseinheit. Merkmale des Verlaufs:
- Fast jede Sitzung: Gefühl der inneren Ruhe und Sicherheit danach
- Regelmäßige körperliche Zittern – die als Formen der Energiefreisetzung interpretiert werden
- Intensive Träume – als aktive Traumaverarbeitung interpretiert
- Allmähliche Verbesserung der Schlafqualität und -dauer
- Bessere Verdauung
“RRP hat mir geholfen, mein Leben viel ausgeglichener zu gestalten und den täglichen Herausforderungen – aber auch der Traumabearbeitung – mit mehr Energie und Stabilität zu begegnen, wodurch ich in diesen Bereichen schneller vorankomme und mich dabei sogar besser fühle.”
— Stefan, Kunde von SoundTherapy (anonym) | Bewertung: 5/5Ergebnisse nach 4 Monaten
- Schlaf: vom mehrmaligen Aufwachen zu 6–8 Stunden ununterbrochenem Schlaf
- Vor stressigen Ereignissen: Nicht mehr schlaflos daliegen
- Mehr Energie während des Tages; Druck bei der Arbeit ist leichter zu bewältigen
- Geringere Dissoziation: besseres Gefühl für Körper und Gefühle
- Verbesserte Verdauung
- Trauma-Therapie-Sitzungen reibungsloser und effektiver
Klinische Erwägung
Dieses Programm veranschaulicht den Mehrwert von RRP für Klienten mit frühkindlichen Traumata und Bindungstraumata, bei denen das Nervensystem strukturell über kein Erfahrungsgedächtnis für einen physiologischen Sicherheitszustand verfügt. RRP bietet eine Grundlage, auf der andere therapeutische Ansätze – wie EMDR oder IFS – aufbauen können. Ein Kernprinzip von SoundTherapy: Die richtige Dosierung ist diejenige, bei der sich der Klient im Anschluss mehr wie er selbst fühlt, nicht weniger.
Fallstudie 08
Die ganze Familie im Gleichgewicht
Familie | Mehrere Teilnehmer | Sensorische Überempfindlichkeit | Angst | Systemwechsel | SSP Core & Balance
Hintergrund und Kontext
Karin (fiktiver Name) ist eine Frau mittleren Alters, die ihre Familie bei SoundTherapy angemeldet hat, nachdem sie lange nach einem erschwinglichen und wirksamen Ansatz für mehrere Familienmitglieder gleichzeitig gesucht hatte. Sie hatte sich umfassende Kenntnisse über die Polyvagaltheorie angeeignet, konnte sich die entsprechenden Therapien jedoch finanziell nie leisten.
“Ich beschäftige mich schon seit langer Zeit mit diesem Thema und bin zutiefst beeindruckt und überzeugt. Allerdings konnte ich mir die entsprechenden Angebote oder Therapien finanziell nie leisten. Ich bin so glücklich und dankbar.”
— Karin, bei der Anmeldung (anonym)Die Familie bestand aus:
- Karin selbst: chronische Reizüberflutung, Schlafprobleme, erhöhte Stressreaktivität
- Tim (fiktiver Name, kleines Kind): sozialer Rückzug, erhöhte Wachsamkeit, Verhaltenssymptome
- Partner: erhöhte Reizbarkeit und Stressreaktivität
Ansatz: Start in der Reihenfolge
Karin hat zuerst angefangen. Das ist in Familien üblich: Ein regulierendes Elternteil ist die beste co-regulierende Präsenz für ein Kind. Schon nach der ersten Minute des Zuhörens beschrieb Karin eine spürbare Veränderung in der Familienatmosphäre.
“Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass sich das Familienleben und die gesamte Dynamik zwischen uns vieren seit meiner ersten Minute stark verändert hat. Ich wage sogar zu behaupten, dass es in den letzten 10 Jahren an mehr als nur einem Tag so friedlich, liebevoll und harmonisch war.”
— Karin, Klientin bei SoundTherapy (anonym)Behandlungsverlauf Tim (Kind)
Tim begann mit SSP über Lautsprecher. Schon während der ersten Hörsitzungen beschrieben die Eltern erste Veränderungen: Er wurde weicher und ruhiger, kooperativer und zugänglicher. Zum ersten Mal sagte er täglich spontan, dass er seine Eltern und seine Schwester liebt. Seine Lehrerin bemerkte eine bessere Konzentration und geschmeidigere motorische Fähigkeiten.
Partner
Karins Partner bemerkte zunächst selbst keinen großen Unterschied – Karin hingegen schon. Er war “viel entspannter und weniger schnell gereizt”. Dieses Muster – bei dem das Umfeld die Veränderung eher bemerkt als die betroffene Person selbst – ist charakteristisch für eine subtile Regulierung des Nervensystems.
Zusammenfassung der Ergebnisse Familie
| Familienmitglied | Änderungen |
|---|---|
| Karin | Besserer Schlaf, niedrigerer Blutdruck, weniger Stimmungsschwankungen, mehr innere Ruhe |
| Tim | Ruhigeres Verhalten, mehr Verbundenheit, bessere Konzentration, verbesserte motorische Fähigkeiten, weniger Anspannung |
| Partner | Deutlich spürbar ruhiger und weniger reizbar (berichtet vom Partner) |
| Familiensystem | Deutlich verbesserte Familiendynamik, mehr Harmonie und Verbindung |
Klinische Erwägung
Dieser Fall veranschaulicht die systemische Wirkungsweise von SSP: Die Regulierung eines einzelnen Familienmitglieds hat direkte Auswirkungen auf die ko-regulatorische Dynamik in der Familie als Ganzes. Dies steht im Einklang mit der Polyvagaltheorie, die betont, dass das autonome Nervensystem einer Person das Nervensystem einer anderen Person über neurozeptive Signale – Mimik, Stimmlage, Körperhaltung – aktiv beeinflusst.
Was Kunden sagen
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl von Erfahrungsberichten – anonymisiert und mit Einwilligung der Betroffenen veröffentlicht. Alle Namen sind frei erfunden.
“Ich spüre wirklich einen Unterschied. Ich bin ruhiger geworden und nehme Reize viel besser wahr. Ich kann jetzt besser einschätzen, ob ich müde bin oder mich nicht ganz so gut fühle, und kann besser darauf reagieren. Die Betreuung war sehr angenehm – ich erhielt immer eine Antwort, wenn ich sie brauchte. Insgesamt: ein voller Erfolg!”
“Ich habe jahrelang geglaubt, meine Beschwerden seien rein psychischer Natur. Die Erkenntnis, dass sie buchstäblich in meinem Körper gespeichert sind, war für mich ein Aha-Erlebnis. SSP hat mich auf einen Weg gebracht, von dem ich weiß, dass er mir wirklich hilft. Zum ersten Mal gönne ich mir Ruhe und kümmere ich mich wirklich um mich selbst.”
“Schon nach der ersten Woche habe ich bemerkt, dass ich präsenter und gleichzeitig ruhiger bin. Ich habe mehr inneren Freiraum, um mich selbst zu regulieren und innere Entscheidungen zu treffen, bevor ich auf etwas reagiere. Das war früher wirklich nicht möglich. Großartig.”
“Ich habe mehr Energie und Motivation. Ich schlafe besser und wache ausgeruht auf – das war seit sechs Jahren nicht mehr der Fall. Die Niedergeschlagenheit, unter der ich bereits seit zehn Jahren litt, ist fast vollständig verschwunden. Wie ist es möglich, dass das Musikhören mein Leben so verändern kann? Doch der Unterschied ist jeden Tag spürbar.”
“Ich komme schon wieder besser mit Reizen zurecht, und meine Energie nimmt Schritt für Schritt zu. Ich spüre die Veränderung in meinem Körper. Nach Jahren des Stillstands ist das unglaublich. Die Betreuung habe ich als sehr angenehm empfunden – immer erreichbar, immer gute Ratschläge. Vielen Dank für alles.”
“Nach meiner ersten Hörsitzung war die Atmosphäre in unserer Familie bereits anders. Ruhiger, liebevoller. Und das, obwohl mein Mann damals noch gar nicht mitgemacht hat! Ich bin so froh, dass ich mir das endlich leisten konnte. Mein Nervensystem ist ausgeglichener und ich bin kommunikativer geworden. Das ist ein Geschenk für unsere ganze Familie.”
Vielleicht ist jetzt ein guter Zeitpunkt, damit anzufangen.
Du musst nichts erzwingen. Nur zuhören.
Melden Sie sich für das Safe and Sound Protocol an – anschließend werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen, um Ihr persönliches schriftliches Aufnahmegespräch zu vereinbaren. Dieses können Sie ausfüllen, wann es Ihnen passt, ganz ohne Eile und ohne Druck.
- ✓ Inklusive persönlicher Erstberatung
- Von Herz zu Herz, von Mensch zu Mensch.
- Du bist nie allein.
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